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1Das Jura-Referendariat in Sachsen

Kurzcheck

  • Einstellung zweimal im Jahr, keine Wartezeit
  • Durchfaller und Prädikatsergebnisse halten sich mit ca. 12% die Waage
  • Beide Werte damit unter Bundesdurchschnitt, im Bereich Prädikatsexamen deutlich

Wartezeit

keine

Einstellungstermine

Ausbildungsbeginn ist der 1. Mai und 1. November eines jeden Jahres.

Neueinstellungen pro Jahr

270

Ablauf

 1.Zivilstation 5 Monate
 3.Strafrechtsstation3 Monate
 2.Verwaltung4 Monate
 4.Anwaltsstation9 Monate
 5.Schriftliche Prüfungen8 Klausuren
 6.Wahlstation3 Monate
 7.Mündliche Prüfung   

Zweite juristische Staatsprüfung

Seit 2015 werden in Sachsen nicht mehr 9, sondern 8 Prüfungsklausuren geschrieben: 4 im Zivilrecht, 2 im Strafrecht und 2 im Öffentlichen Recht. 2018 erreichten 15% der Teilnehmer ein Prädikätsexamen, 5% unter Bundesdurchschnitt.

Benotung

Die Note in der zweiten juristischen Prüfung in Sachsen ergibt sich aus folgenden Leistungen:

Art der Leistung Anteil Gesamtnote
8 Klausuren66,66%
mündliche Prüfung (Aktenvortrag)6,66%
mündliche Prüfung (Prüfungsgespräch)26,66%

Gehalt / Vergütung

1.595 Euro

Urlaub

26 Tage (bis zum 30. Lebensjahr)

29 Tage (ab dem 30. Lebensjahr)

Gerichte

1 Oberlandesgericht

6 Landgerichte

In Sachsen werden Rechtsreferendare bei den Landgerichten in Chemnitz, Dresden und Leipzig ausgebildet.

Bewerbung

Infos zur Bewerbung gibt es auf der Webseite des Sächsischen Justizministeriums.

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Stand: März 2020, Foto: OLG Dresden (© luchschenF / Adobe Stock)

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